12.10.2011 11:50 von Public Relations
„Von Mitte 2010 bis April dieses Jahres - gemessen am bekannten Rohstoffindex CRB - waren die Preise um rund 40 Prozent gestiegen.“
Das enorme Wirtschaftswachstum in einigen Industrie- und Schwellenländern sorgt für Veränderungen am Rohstoffmarkt. Vor allem China, als Wirtschaftsmacht Nummer 1, kauft die Rohstoffe am Markt auf. Die Folgen sind: Rohstoff-Knappheit, Preisexplosionen (Verteuerung) und Finanzspekulation.
Besonders negative Auswirkungen hat diese Entwicklung auf mittelständische Unternehmen in Deutschland, die auf Rohstoffe für die Güterproduktion angewiesen sind. Stark betroffen sind vor allem Branchen, die Industriemetalle wie Kupfer verarbeiten.
Um die Rohstoffsorgen des Mittelstands genauer zu hinterfragen, hat die Commerzbank bei der TNS Infratest eine Umfrage in Auftrag gegeben. „Befragt wurden mehr als 4.000 Eigentümer und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen in ganz Deutschland.“
Die Umfrage ergab, dass knapp 47 Prozent der Befragten „negative wirtschaftliche Auswirkungen“ durch „den weltweit wachsenden Ressourcenbedarf“ befürchten. „Für 67 Prozent wirkt sich die Verteuerung der Rohstoffe bereits heute negativ auf die Geschäfte aus.“ 89 Prozent der Unternehmen sehen die Finanzspekulation als größten Sorgenfaktor.
„Man kann von einer regelrechten Rohstoffkrise im Mittelstand sprechen.“
Markus Beumer - Vorstandsmitglied Commerzbank
Gerade jetzt ist die Rohstoffkrise ein Motor für Investitionen. „Für die Förderung wissenschaftlicher Forschung sprechen sich rund 93 Prozent der Unternehmen aus. 86 Prozent wünschen sich finanzielle Anreize für den Einsatz innovativer Technologien.“
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Referenzen Rohstoffhandel:
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Quelle: Handelsblatt